DVO

 

DVO

BIOGRAPHIE

 

Berlin Schöneberg – Friedenau Anfang der 80ziger. Viele Migranten, Sozialblocks … Dreck. Dennis Vollbrecht alias DVO wächst in einer sozialschwachen Gegend auf. Sein einziges Problem – er ist Deutscher. In einem Viertel, wo man als Minderheit gilt wenn man Deutscher ist, ist es schwer sich durchzusetzen und zu kämpfen. Aber er kämpft.

Zuerst lernt er mit den Fäusten zu kämpfen, dann mit Worten…

Sein älterer Bruder bringt den Hip Hop ins gemeinsame Kinderzimmer. Für den zehnjährigen eine Offenbarung und endlich ein Weg, seine Wut raus zu lassen. DVO entdeckt den Rap für sich. Gruppen wie Wu Tang, Onyx, Redman werden DVOs Soundtrack zum alltäglichen Überlebenskampf in den Straßen von Berlin. Er lebt und fühlt diese Musik bis in die letzte Pore seines Körpers.

Irgendwann reicht es ihm aber nicht mehr nur Zuhörer zu sein – er bringt sein Leben auf Papier. Um aus dem Sumpf von Gewalt, Schulproblemen und Drogen herauszukommen und seinem Leben eine positive Wende zu geben, sieht DVO seinen Weg in der Bundeswehr. Freiwillig meldet er sich, um in den Kosovo zu gehen. Sechs Monate noch mehr Dreck, Gewalt und Elend. Um diese unglaublichen und einschneidenden Erfahrungen zu verarbeiten und nicht verrückt zu werden, schreibt er ununterbrochen Texte.

Wieder zurück in Berlin ist die Entscheidung gefallen:

Musik wird sein Lebenselexier – Hundertprozent – Jeden Tag!

Er ist hungrig und geht auf jede Bühne, wo ein Mic offen ist. Sein Ehrgeiz bringt die ersten Erfolge. Die Leute reden über ihn, er gewinnt die ersten 1 on 1 Battle und sieht sich bestätigt…

DVO wird immer ein Rapper sein – denn Rap bedeutet für DVO Leben!