Serc651

Serc ist die Abkürzung von Sercan und die Zahl 651 ist aus der Verschmelzung von 65 (Bezirk Wedding) und 51 (Bezirk Reinickendorf) entstanden.

Serc651 lebte 10 Jahre in Wedding und danach weitere 10 Jahre in Reinickendorf. Serc651 geboren am 30. August 1989 in Berlin Wedding; bürgerlich Sercan Per ist ein deutscher Rapper mit türkischer Abstammung. Mit 4 Jahren hat er im Kindergarten den Dennis Glut alias ATESH kennengelernt. Sie waren im selben Kindergarten und in der selben Klasse. Später in er Realschule mussten die beiden die Schule wechseln und besuchten dann die Gesamtschule. Auf dieser Schule hat SERC ein Lied von Eko Fresh, und zwar „Die Abrechnung“ gehört. Zuvor hatte er nie Hip Hop gehört, sondern orientalische Lieder wie z.B. von Tarkan. Das Lied von Eko Fresh hat Ihn so beeindruckt, dass SERC von diesem Tag an begann Hip Hop zu hören. Von Tag zu Tag wuchs die Bewunderung für Eko Freshs Rap Talent. Nach „Die Abrechnung“ von Eko Fresh hat Kool Savas ein Diss Track gegen ihn herausgebracht und die ganze Schule war für Kool Savas, aber SERC war der Meinung das Eko mit dem Track viel besser war und hat deswegen Eko überall vertreten.

In der Schule wurden dann Texte geschrieben, versucht aufzunehmen und in den Pausen wurden Battles durchgeführt. Es begann damals mit Tanz Battles und schwenkte dann zu Mutter Battles hinüber. So kam die Idee in den Pausen ein Rap Battle durchzuführen. Der bessere Rapper war damals SERC, aber es gab auch noch einen Kool Savas Fan (Caesar), der es immer wieder versuchte – jedoch ohne Erfolg. Diese Erfolge hatten sich schnell in den Schulen rumgesprochen und die Lieder von SERC wurden dann (damals über Bluetooth) untereinander verteilt. 2006/2007 war die Zeit gewesen, in der der Name SERC schon auf den meisten Schulen schon bekannt war. Fleißig wurden neue Texte geschrieben und die Aufnahmen wurden professioneller. Im Jahre 2008 hatte sich der Fleiß von SERC gelohnt, weil die Bekanntheit enorm anstieg. Es gab schon damals viele Rapper in Berlin, aber diese hatten sich auf den Gangster Rap spezialisiert.

content_serc_half1Inspiriert von der Orientalischen Musik versuchte Serc Liebeslieder zu machen und mischte so in seinen Lieder eine türkische „Hook“ mit deutschen Rap Parts. Gerade bei den Schülerinnen kamen diese Liebeslieder sehr an, was wiederum Probleme mit anderen Rapper verursachte, da die Schwestern SERCs Musik hörten. Als Myspace gerade sehr „IN“ war nutze SERC diese Möglichkeit seine Lieder zu veröffentlichen. Im ersten Monat wurde sein Account etwa 1 Millionen Mal aufgerufen bei gerade nur 5 Liedern. Leider wurde dieser Account von einem sehr guten Freund gehackt, was Serc nicht davon abgehalten hat, einen Account einzurichten. Auch dieses Mal erreichte er in nur einem Monat die 1 Millionen Grenze. Leider viel auch dieser Account den Hackern in die Hände. Beim dritten Mal hatte er es „Hack“-sicher gehabt und dieser Account erreichte dann Platz 1 in den Hip Hop Charts. Er war sogar vor Bushido, Eko Fresh und Kool Savas.

Es folgten immer mehr Auftritte wie z.B. auf Straßenfesten in der „Resident Str.“, für die er sich selbst hinsetzte und die Flyer ausdruckte, um die Stadt damit zu bekleben. Die Mühe zahlte sich aus, denn bei diesem Auftritt waren 3000-4000 weibliche Anhänger da. Für ihn zählte dieser Auftritt bis heute zu den besten überhaupt. Sogar andere Rapper waren anwesend und hatten sich das angehört. Es folgten weitere Auftritte und so entstand die Gruppe BSAC (BreitseitenAnacondaz). Zu dieser Gruppe gehörten SVD, ATESH und SERC. Doch leider musste SERC feststellen, dass die Zusammenarbeit mit SVD auf die Dauer nicht ging, weshalb ein Diss Track von SVD gegen SERC entstand, woraufhin SERC mit einem Diss Track konterte. Am 01.01.2009 veröffentlichte SERC diesen Diss Track und so kam es immer wieder zu Unruhen zwischen den beiden.  In diesem Jahr folgten weitere Auftritte, aber auch diese Auftritten waren immer wieder mit Unruhen verbunden.

2010 nahmen G-Flash und Ferhat von SERCsGruppe an der ersten Staffel des türkischen Supertalents „Yetenek Sizsiniz“ teil. In den nächsten Runden war sogar einmal SERC dabei und so erreichten Sie das Halbfinale. Durch diesen Erfolg stieg die Bekanntheit der Gruppe umso mehr. Nach der Ankunft in Deutschland wurde dann ein Gruppenvideo gedreht mit den Namen „Anaconda Records – Rapstars 2010“, das so gut ankam, dass das Video an einem einzigen Tag 30.000 mal angeklickt wurde – Für die damaligen Verhältnisse waren 30.000 Klicks unvorstellbar.  In den darauf folgenden Wochen organisierte SERC einen Auftritt am Brandenburger Tor als Vorgruppe von Muhabbet, bei dem die Zuschauerzahlen sich auf ca. 500.000 Zuschauer beliefen. Bei dem Auftritt der Gruppe standen etwa 5.000 – 10.000 weibliche Fans an der Bühne, die teilweise so laut waren, dass man den eigenen Beat nicht hören konnte. Nachdem der Hauptakt dran war, waren schon die meisten Zuschauer wieder abgereist.

2011 war eine Zeit gewesen, in der es mit der Motivation bergab ging. SERC schickte seine „Tapes“ nach Istanbul zu einem Manager mit dem Namen „Önder Öz“. Am nächsten Tag kam die Antwort aus der Türkei mit dem Inhalt, dass der Herr Öz den SERC „signen“ will. Die Bedingungen waren ein Album aufzunehmen mit 4-5 Liedern. So entstand das Album „Yaz Rüzgari“ mit türkischen Liedern. Diese 4-5 Lieder waren die besten Lieder die SERC, seiner eigenen Meinung nach, aufgenommen hat. Zur einer Veröffentlichung kam es leider nie und diese Lieder werden bis heute von SERC zurückgehalten. SERCs Meinung nach sind das die besten Lieder, die je in einem Studio produziert worden sind. Die Trackliste befindet sich auf der Homepage bei „Diskographie“. Daraufhin ist SERC in die Türkei geflogen um den Vertrag zu unterschreiben, jedoch gefielen ihm die Bedingungen nicht, weshalb es nie zu einem Vertrag kam.

Nach der Ankunft in Deutschland produzierte er ein neues Album mit dem Namen „SERC vs. SERCAN“. Das letzte Lied „SERC vs. SERCAN“ wurde bis heute nicht veröffentlicht. Als Eko Fresh Fan kannte SERC jedes seiner Lieder. Als Eko Fresh dann im 02. September 2011 das Album „Ekrem“ veröffentlichte bemerkte SERC, dass das letzte Lied von Eko „Eko vs. Ekrem“ heißt. Er sah das als Zeichen und machte sich auf den Weg nach Köln zu Eko Fresh. Nachdem er eine Runde um den Block gedreht hatte, sah er Eko Fresh mit einem Fernsehteam bei einem Interview. Daraufhin sprach er ihn an und erzählte ihn die Gründe, warum er ihn auffinden wollte. Eko Fresh gefiel SERCs Art und deswegen gab er ihm ein Exklusive T-Shirt und seine Handynummer.

content_serc_half22012 wollte SERC wieder aktiv werden und deswegen trennte er sich von der Gruppe und begann mit „SERCmusicTV“ alles neu. Mit diesem Neustart schrieb er „Doubletime Massaka“, das am ersten Tag 25.000 Mal angeklickt wurde. Jeden Tag stiegen die Abonnenten und das gab SERC die Kraft weiter zu machen. So schrieb er das nächste Lied mit dem Namen „Es tut so weh“. Auch dieses Lied kam sehr gut bei den Fans an, die nicht mehr nur aus Berlin sondern auch von außerhalb kamen. Am 31. August 2012 veröffentlichte Eko Fresh das Album „Ek to the Roots“ und startete kurz danach ein Wettbewerb, in dem man seine CD kaufen und dazu ein Video drehen musste. So beschloss SERC ein Lied zu schreiben, das Eko Fresh persönlich beeindruckt und drehte ein witziges Video dazu. Er wollte es einschicken, doch im letzten Moment bekam er einen Tipp, dass es sinnvoller wäre ein Video zu drehen, das Eko Fresh vom Herzen trifft. Daraufhin hat SERC den damaligen besten Beat von Eko Fresh rausgesucht (Landsleute 2), ein neues Lied geschrieben und dazu ein Video gedreht. Mit diesem Video nahm er am „Wie kauft man eine CD – WKMECD“-Wettbewerb teil und gewann diesen mit Erfolg. Eko Fresh meldete sich bei ihm persönlich und lud ihn dann nach Köln ein, um mit ihm ein Track zu schreiben und ein Video zu drehen. So entstand das bekannte Lied „Eko Fresh feat. Serc – Kein Krieg“, welches bei den Fans so gut ankam, dass es 1 Woche zu den meist geklickten Videos gehörte.

Das Witzige an der ganze Sache war, dass SERC ihn das erste Mal in Köln traf und schon beim zweiten Treffen nahmen sie zusammen einen Lied auf. Nach diesem Video fragte Eko ihn, ob er nicht Lust hätte sein Backup zu werden. Beim dritten Mal nahm SERC beim Eko Fresh Konzert in Berlin teil. Eko fragte ihn daraufhin, ob er nicht Lust hätte mit auf Tour zu gehen um sein Backup zu machen. SERC überlegte nicht lange und ging mit Eko Fresh und Massiv auf die „Ek to the roots“ Tour. Nebenbei veröffentlichte SERC das Album „Jeden Tag“ und mit ATESH das Album „Kein Plan“, weil er sein Bruder nicht vergessen wollte, mit dem er groß geworden ist.

Anfang 2013 veröffentlichten SERC und ATESH das Album „Plan B“, zu dem auch Videos wie z.B. „Gib mir meine Zeit zurück“ und „So oder so“ gedreht wurden. In diesem Jahr war SERC wieder auf Tour mit Eko Fresh, MoTrip, Joka und Ado Kojo. Nebenbei lief noch ein Wettbewerb, an dem sich viele bewarben. In diesem Jahr nahm auch HAYAT aus Berlin teil und SERC hatte ihn EKO FRESH empfohlen, der aber schon andere ausgewählt hatte. Doch er schlug ihm vor, mit Hayat ein Feature zu machen. Daraufhin lud SERC den HAYAT in sein Studio ein und sie nahmen das Lied „Komm“ zusammen auf. Da dieser Beat ein 165 bpm Beat war, hielt SERC sich bewusst beim schreiben zurück, damit HAYAT groß rauskommt. Nachdem das Video fertig war und hochgeladen wurde, schlug es bei den Fans wie eine Bombe ein.

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Im Laufe des Jahres arbeitete SERC weiter an seinem neuem Album, dessen Besonderheit das Feature mit CEZA (einem bekannten Rapper aus der Türkei) war, was am Anfang des Albums zu hören sein wird. In diesem Jahr veröffentlichte SERC das Video „Schatz“, dass so erfolgreich war, dass es bis heute schon 1,1 Millionen Mal angeklickt wurde. Nach diesem Video hat SERC mit Eko Fresh, Summer Cem und dem Rapper von Bone Thugs N Harmony ein weiteres Video gedreht. Ein besonderes Highlight war auch das „Splash“ Konzert mit 20.000 Zuschauern, bei dem SERC mit Eko und den anderen des Teams auf der Bühne war. Es folgte eine weitere Tour zu dem Album „Deutscher Traum“ und eigene Auftritte mit ATESH wie z.B. in Pinneberg, Bad Neuheim und in Belgien.

In den nächsten Jahren arbeitete SERC verstärkt an seinem Album, um es zu veröffentlichen. Nebenbei veröffentlichte er immer wieder „Freetracks“ auf YouTube. Das Album, auf dem sich 18-20 Tracks befinden, ist fast fertig und wartet auf ein Label-Deal. Wenn es soweit ist, wird dementsprechend dafür Werbung gemacht und die Videos gedreht. Dieses Album wird es dann überall zu kaufen geben wie z.B. bei Media-Markt, Saturn, Amazon und iTunes. Die Amazon und iTunes Versionen werden einen Bonustrack enthalten. Für die echten Fans gibt es noch die sogenannte Fan-Box, deren Inhalt zur Promotion Phase bekanntgegeben wird. Es sind viele Features mit bekannten Namen auf diesem Album.